Vorheriges Thema anzeigen
Nächstes Thema anzeigen
Neues Thema eröffnen
Neue Antwort erstellen
forum.dynamo-nachwuchs.de Foren-Übersicht -> Nachwuchspresse
| Autor | Nachricht | |
|---|---|---|
| dynamonachwuchs Anmeldedatum: 24.10.2006 Beiträge: 45 |
Kräfte in A- und B-Jugend werden künftig gebündelt
Dresden. Dresden in die Bundesliga - mit diesem Ziel haben sich Dynamo und der FV Nord gestern über eine enge Kooperation im A- und B-Jugend-Bereich verständigt. Ab der am 21. August beginnenden Saison wird Elbflorenz in beiden Nachwuchsklassen mit der jeweils stärksten Auswahl beider Klubs um den Aufstieg in die Bundesliga kämpfen. Der jeweils ältere Jahrgang geht für Dynamo ins Rennen, die jüngeren Jahrgänge kicken im Trikot der "Nordlichter". So wollen beide Vereine sicherstellen, dass die Landeshauptstadt künftig in beiden Altersstufen in der höchsten Spielklasse vertreten ist und somit attraktiver für einheimische wie auch Talente von außerhalb wird. Nach dem Abstieg Nords aus der A-Junioren-Bundesliga sowie der anstehenden Einführung der B-Junioren-Bundesliga (die ersten Sechs der Regionalliga qualifizieren sich) sahen sich die Verantwortlichen der Klubs in der Pflicht, das lange zerrüttete Verhältnis zu entkrampfen und die Kräfte zu bündeln. Nord-Präsident Andreas Rosse stellte fest: "Wir waren bisher der Leuchtturm der Region. Die anderen wie Jena oder Cottbus haben aber aufgeholt, und wir müssen was tun." Für Olaf Schäfer, Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer, ist klar: "Wir müssen die Bedingungen dafür schaffen, dass die Anschlusskader auch in Dresden bleiben wollen." Erste Voraussetzung dafür ist, dass sich die Jungs in der höchsten Spielklasse auf den Sprung in den Männerbereich vorbereiten können. Nord-Geschäftsführer Frank Gaunitz betonte: "Wir haben es im Sinne der Spieler, im Sinne der Trainer gemacht." Derbys der älteren gegen die jüngeren Jahrgänge soll es nach dem Wunsch beider Klubs nur in der kommenden Saison geben. "Wir wollen so eine Situation nur ein Jahr", meint Rosse und hofft, dass Dynamo unter den Trainern Sven Köhler (A-Jugend) und Gerd Heidler (B-Jugend) danach erstklassig kickt. Die Mannschaften des FV Nord mit den jüngeren Jahrgängen, ausgenommen die leistungsstärksten Kicker, die durchaus auch bei den jeweils ein Jahr älteren mitspielen könnten, sollen danach den Unterbau in den Regionalligen stellen. Als Übungsleiter fungieren Tino Gaunitz und Thomas Baron. Sie bilden mit ihren beiden Dynamo-Kollegen sowie Harald Fischer einen fünfköpfigen Sportrat, der in den kommenden Wochen die jeweiligen Kader benennt. Wo die Mannschaften spielen sollen, steht noch nicht fest. Dynamos A-Jugend-Coach Köhler deutete aber bereits Interesse an, im Jägerpark spielen zu wollen. Die Nord-Verantwortlichen hätten nichts dagegen: "Das würde den Jägerpark noch bekannter machen", glaubt Frank Gaunitz. Beide Seiten bemühen sich sehr, alte Verstimmungen zu vergessen und daraus zu lernen: "Wir haben gemerkt, dass man mehr miteinander reden muss", so Rosse. Das will man diesmal tun und langfristig zusammenarbeiten: "Der Vertrag ist zeitlich unbefristet", informierte Frank Lippmann, Leiter des Dynamo-Nachwuchsleistungszentrums. Quelle: DNN |
|
| Nach oben |
|
|
| dynamonachwuchs Anmeldedatum: 24.10.2006 Beiträge: 45 |
Zwei Schals, ein Ziel – gemeinsam in die Junioren-Bundesliga. Andreas Rosse, Frank Gaunitz sowie Olaf Schäfer und Frank Lippmann (v. l.) unterzeichneten gestern den Kooperationsvertrag.Foto:
Wegweiser zur Bundesliga Von Alexander Hiller Dynamo Dresden macht im Jägerpark den Aufstieg in die Bundesliga perfekt. Ein Hirngespinst? Seit gestern nicht mehr. Der im angesprochenen Jägerpark heimische FV Dresden-Nord und der 1. FC Dynamo Dresden unterzeichneten einen Kooperationsvertrag für die A- und B-Junioren. Verkrustungen aufgebrochen Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, in jedem dieser Jahrgänge eine gemeinsame Mannschaft aus den besten Spielern zusammenzustellen und dank dieser Kräftebündelung in die A- und B-Junioren-Bundesliga aufzusteigen. „Vor vier Jahren fruchtete unsere Zusammenarbeit schon einmal“, erinnert Andreas Rosse, Präsident des FV Nord. Damals schaffte ein gemixtes Team unter dem Namen FV Dresden-Nord den Aufstieg in die damals ins Leben gerufene Bundesliga für A-Junioren. In der Zwischenzeit entfernten sich die Vorstellungen beider Vereine zunehmends, jeder Klub kochte wieder sein eigenes Süppchen. Unschmackhaftes Ergebnis: Die A-Junioren aus dem Jägerpark stiegen in dieser Saison aus der höchsten deutschen Spielklasse ab, die gleichaltrigen Dynamo-Kicker versuchten aus eigener Kraft vergeblich den Sprung aus der Regionalliga. Zeit, den Pakt neu zu schmieden. „Wir mussten viele Verkrustungen aufbrechen, sind aber dabei, eine gemeinsame Linie zu finden“, betonte Rosse. Diese Linie läuft darauf hinaus, dass in den beiden Altersklassen insgesamt vier gemeinsame Mannschaften an den Start gehen. Die älteren A-Junioren (A 1) als Dynamo Dresden unter Leitung von Trainer Sven Köhler, die jüngeren A-Jugendlichen (A 2) als FV Nord mit Übungsleiter Tino Gaunitz. Beide Teams treten in der gleichen Regionalliga an. „Ziel muss es sein, dass die Älteren den Aufstieg schaffen und die Jüngeren die Klasse halten“, umreißt Nord-Geschäftsführer Frank Gaunitz die Vorstellungen der Kooperationspartner. Sportrat entscheidet In der B-Jugend übernimmt Gerd Heidler bei Dynamo Dresden den älteren Jahrgang (Regionalliga), die jüngeren Kicker trainiert Thomas Baron (Landesliga) unter dem Vereinsdach des FV Dresden-Nord. „Wir hoffen, dass wir damit den gordischen Knoten lösen, der beide Vereine geknebelt hat“, sagte Olaf Schäfer, kaufmännischer Geschäftsführer beim 1. FC Dynamo Dresden. Um Interessens-Konflikte von vornherein auf kleiner Flamme zu kochen, riefen beide Partner einen Sportrat ins Leben – in dem sitzen alle vier Nachwuchstrainer, der anerkannte Nachwuchs-Trainer Harald Fischer ist Vorsitzender des fünfköpfigen Rats. „Dieser gemeinsame Weg könnte ein Signal für Talente aus der Region sein“, sagte Dynamos Nachwuchs-Koordinator Frank Lippmann, der gemeinsam mit Frank Gaunitz den Großteil des Kooperationsvertrags ausarbeitete. Über die Spielorte wird noch nachgegrübelt. „Jetzt geht die Arbeit ja erst richtig los“, erläutert Frank Gaunitz passend dazu. „Sven Köhler hat den ausdrücklichen Wunsch geäußert, mit seiner Truppe im Jägerpark zu spielen“, sagte Frank Lippmann. Eine vernünftige Kooperation scheint kein Hirngespinst mehr zu sein. Quelle: SZ |
|
| Nach oben |
|
|
| dynamonachwuchs Anmeldedatum: 24.10.2006 Beiträge: 45 |
Leverkusen - Der Josef-Volkmar-Cup für C-Junioren des VfL Leverkusen ist seit Jahren eines der seltenen Turniere, bei dem die Stars der Zukunft direkt vor der Haustür beobachtet werden können.
Zum elften Mal findet das Event mittlerweile an der Tannenbergstraße statt und Bayer 04 zeichnet in diesem Jahr dafür verantwortlich, dass der Cup zum ersten Mal internationalen Charakter besitzt. „Ich wurde von Bayers U-13-Trainer Dirk Diekmann angesprochen, ob wir Interesse hätten, dass Sturm Graz am Turnier teilnimmt, da sie gerade in der Region weilen“, erklärt Jugendleiter Stephen Zippert. Für die Verpflichtung der übrigen Teilnehmer war derweil Jugendgeschäftsführer Christoph Credo verantwortlich. „Credo hat sehr gute Beziehungen zu den namhaften Klubs und das kommt uns bei der Organisation des Turniers regelmäßig zugute“, sagt Zippert. Dem Titelverteidiger Hamburger SV war die Spielzeit von zweimal zehn Minuten in diesem Jahr zwar zu gering, dafür nahmen die Talente von Borussia Mönchengladbach die Einladung an. Die Gladbacher sind neben den alten Bekannten vom VfL Bochum und Dynamo Dresden auch gleichzeitig Top-Favorit auf den Gesamtsieg. Bereits in der Vorrunde kommt es dabei zu interessanten Begegnungen mit Derby-Charakter. So trifft Borussia Mönchengladbach auf Alemannia Aachen, der VfL Bochum auf Duisburg und Oberhausen sowie Bayer Leverkusen auf Fortuna Düsseldorf. „Überhaupt bin ich gespannt, wie sich Bayer dieses Jahr schlägt. Zum letzten und einzigen Mal konnten sie das Turnier im Jahr 2000 gewinnen“, sagt Zippert. Der Jugendleiter freut sich deweiteren besonders auf die Talente aus dem Ruhrgebiet: „Die Jungs haben in den vergangenen Jahren hier immer einen schönen Fußball geboten.“ Für die eigene C-Jugend ist der Josef-Volkmar-Cup eine Art Neuanfang, nachdem der jahrelange Coach Christian Schumacher den Verein am Ende der letzten Saison verließ. Detlef Hamacher, ehemaliger Co-Trainer der C-Junioren, will die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers weiterführen. „Nachdem unsere Mannschaft im letzten Jahr im Revier-Cup spielte, startet sie zur neuen Saison in der Bezirksliga. Wir sind alle gespannt, wie diese Spielzeit verlaufen wird“, schildert Zippert die aktuelle Entwicklung. Die Gruppenphase beginnt am Samstag ab 9.30 Uhr, während die Zwischenrunde Sonntag ebenfalls um diese Zeit startet. Das Endspiel ist für 17.25 Uhr geplant. Der Eintritt ist frei. Gruppe 1: Alemannia Aachen, VfL Leverkusen U 15, Bor. Mönchengladbach, TuS Koblenz; Gruppe 2: Bayer 04 Leverkusen, Wuppertaler SV, Fortuna Düsseldorf, Dynamo Dresden, Gruppe 3: Sturm Graz, Schwarz-Weiß Essen, Bonner SC - VfL Leverkusen U 14, Gruppe 4: MSV Duisburg, Tennis Borussia Berlin, Rot Weiß Oberhausen, VfL Bochum Quelle: Kölner Stadtanzeiger |
|
| Nach oben |
|
|
| dynamonachwuchs Anmeldedatum: 24.10.2006 Beiträge: 45 |
„Ich hätte bis vor ein paar Wochen nicht ernsthaft geglaubt, dass wir uns zu diesem Thema so verständigen, um darüber in einer solchen Runde zusammen zu sitzen“, sagte gestern Volkmar Köster.
Der Geschäftsführer des Fußball-Regionalligisten Dynamo Dresden nennt damit einen erstaunlichsten Punkt der Kooperation mit dem Oberligisten FV Dresden Nord. Bislang hatten beide Vereine eher nebeneinanderher gearbeitet. Das wird nun am Wochenende anders – dann greift im Nachwuchs die Vereinbarung zwischen beiden Klubs. Die hat ein Ziel wieder zusammengeschweißt: „Wir wollen mit den A- und den B-Junioren aus den Regionalligen in die 1. Bundesliga. Das funktioniert nur gemeinsam“, betonte Dynamos Nachwuchs-Koordinator Frank Lippmann. Für dieses Ziel wurden die stärksten Kicker und die jeweiligen Junioren des älteren Jahrgangs bei Dynamo Dresden gebündelt. „Im 22 Mann-Kader der A-Junioren für die am Wochenende startende Saison stehen deshalb auch fünf Spieler des FV Nord, in der B-Jugend sind es sogar zehn Talente“, sagte Lippmann. Die Balltreter des jeweils jüngeren Altersklassen-Jahrgangs werden im Jägerpark im so genannten A2- und B2-Team konzentriert. „Beide Seiten mussten für die Kooperation auch Abstriche machen, anders funktioniert die Zusammenarbeit nicht“, sagte Nord-Präsident Andreas Rosse. Sportrat als Kontrollstation Im Gegensatz zur ersten Nachwuchs-Kooperation beider Vereine, die vor zwei Jahren im Sande verlief, wurde ein beaufsichtigender Sportrat installiert, in dem jeweils zwei Vertreter beider Vereine sitzen. Als Vorsitzender und Moderator fungiert der erfahrene Fußball-Lehrer Harald Fischer. „Damals haben wir zu wenig miteinander geredet. Das wird diesmal anders“, glaubt Rosse. Falls sich das Konzept bewährt, soll die Kooperation demnächst auch auf den Männerbereich ausgeweitet werden. Quelle: SZ |
|
| Nach oben |
|
|
| dynamonachwuchs Anmeldedatum: 24.10.2006 Beiträge: 45 |
Dresden. Die Kooperation im Nachwuchsbereich zwischen dem 1. FC Dynamo und dem FV Nord ist in trockenen Tüchern. "Das ist ein historischer Moment in der Dresdner Fußballgeschichte", sagte bei der gestrigen Pressekonferenz Petra Gehlich, stellvertretende Pressesprecherin der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, "die das Zusammengehen als Wirtschaftspartner begleiten" wird.
Ein paritätisch besetztes Gremium leitet die Geschicke der Kooperation. Geschäftsführer sind Frank Gaunitz, der dieses Amt auch bei Nord innehat, und Frank Lippmann, Leiter des Dynamo-Nachwuchsleistungszentrums. Dem Sportrat gehören Thomas Baron und Tino Gaunitz aus dem Jägerpark sowie Gert Heidler und Sven Köhler aus dem Rudolf-Harbig-Stadion an; Vorsitzender Harald Fischer fungiert als Moderator ohne Stimmrecht. Ziel ist, nach dem Abstieg der A-Junioren des FV Nord aus der Bundesliga wieder eine Dresdner Mannschaft, sprich Dynamo, hochzubringen. Ebenso sollen die B-Junioren in der höchsten Spielklasse Fuß fassen. Frank Lippmann hält "die Aufgabe für lösbar. Bei der A steigt der Erste der Regionalliga direkt auf, der Zweite muss in die Relegation mit dem Zweiten der Nord-Staffel. Für die nächste Saison geplante Bundesliga der B-Junioren qualifizieren sich die ersten Sieben der 14 Regionalligisten. Wir denken, leistungsstark genug und konkurrenzfähig zu sein." Dynamo stellt die "mit Spielern beider Vereine bestückte Schwerpunkt-Mannschaft. Von den 22 Mann der A kommen fünf aus dem Norden, bei der B steht's ungefähr 50 zu 50. Ebenso erfolgen Transfers von Dynamo zu Nord, deren A in die Bundesliga zurück, und die B aus der Landesliga in die Regionalliga klettern soll. "In naher Zukunft bildet die Bundesliga den Oberbau, Unterbau ist die Regionalliga", berichtet Lippmann. Dynamo-Hauptgeschäftsführer Volkmar Köster betonte: "Noch vor Wochen habe ich nicht geglaubt, dass wir uns zu diesem für Dresden so wichtigen Thema verständigen werden. Wir brauchen im Nachwuchs Spitzenfußballer, um die Männer wieder in die Höhen des Profifußballs zu führen." Nord-Präsident Andreas Rosse hatte schon vor geraumer Zeit "bedauert, dass unser ehemaliger Spieler Tino Semmer die Tore für Sachsen Leipzig schießt. Es macht keinen Sinn, allein zu wursteln, denn Leipzig, Cottbus, Jena haben aufgeholt. Wir wollen die Jungs in Dresden halten." Bis auf zwei sicherheitsrelevante Partien finden die Heimbegegnungen von Dynamos A-Junioren im Jägerpark als Vorspiel zu den Oberliga-Männern von Nord statt. Quelle: DNN |
|
| Nach oben |
|
|
| dynamonachwuchs Anmeldedatum: 24.10.2006 Beiträge: 45 |
Aktion. Die SZ lädt Nachwuchskicker zu den Heimspielen ein.
Dresden. Es hagelte Niederlagen. Eine nach der anderen. Also suchte Helmut Michael nach einem Weg, die Nachwuchskicker vom SV Eintracht Dobritz, bei denen sein Sohn Gregor mitspielt, zu motivieren. „Ich habe ihnen gesagt, dass sie sich Dynamo im Harbig-Stadion anschauen können, wenn sie ihre nächste Partie gewinnen“, erinnert sich Michael. Dessen Apotheke im Seidnitz-Center sponsert seit acht Jahren die Gelb-Schwarzen, rüstet die Mannschaften medizinisch aus. Die Motivationsspritze wirkte. Die Talente von Eintracht Dobritz schlugen den Dresdner SC und durften die Profikicker von Dynamo bei einem Auftritt begleiten. Ein einmaliges Erlebnis. „Nach diesem Erfolg habe ich mich gefragt, ob wir nicht bei jedem Heimspiel eine Nachwuchsmannschaft belohnen können“, erzählt der 40-jährige Apotheker, der im Dynamo-Aufsichtsrat zudem als Schriftführer amtiert. Die Sächsische Zeitung unterstützt die Aktion „Hausbesuch bei Dynamo“, die bei der Partie gegen RW Ahlen ihre Premiere feierte. Die G-Junioren von Dynamo zogen als erste Gewinner die B-Jugend des LSV Gorknitz 61. Die dürfen am Sonnabend bei der Regionalliga-Begegnung gegen Fortuna Düsseldorf hinter die Kulissen des Harbig-Stadions schauen. „Das genaue Programm werden wir jeweils dem Alter der Gewinnerteams anpassen“, erklärt Dynamo-Marketinggeschäftsführer Markus Hendel. „Bei jüngeren Jahrgängen wäre es zum Beispiel auch möglich, ein Vorspiel gegen unseren eigenen Nachwuchs auszutragen.“ Unmittelbar nach der Präsentation der Aktion gingen bereits 18 Bewerbungen in der Dynamo-Geschäftsstelle ein. „Mit dieser Resonanz hatten wir nicht gerechnet“, ist Hendel überrascht. Die SZ wird die Siegermannschaften jeweils vor dem Heimspiel im Sportteil in einem kurzen Porträt vorstellen. „Diese Aktion soll auch die ehrenamtliche Arbeit der Nachwuchs-Trainer würdigen. Ein Verein wie Dynamo ist dringend auf Talente angewiesen“, erklärt Michael. Quelle: SZ |
|
| Nach oben |
|
|
| dynamonachwuchs Anmeldedatum: 24.10.2006 Beiträge: 45 |
Dresden. Die A-Junioren von Dynamo Dresden haben in der Regionalliga nach zwei Remis ihren ersten Dreierpack gelandet. Beim FC Erzgebirge Aue erzielte Daniel Meinel in der 55. Minute das "Goldene" zum 1:0 mit einem Flachschuss aus acht Metern nach Vorarbeit von Maik Kegel und Maik Salewski. Nach einem ausgeglichenen ersten Abschnitt ergaben sich infolge der Führung weitere aussichtsreiche Möglichkeiten, insbesondere für Salewski und Kegel. Trainer Sven Köhler meinte: "Der Sieg ist verdient, insgesamt hatten wir die größeren Spielanteile und haben mehr investiert. Allerdings blieben leider mehrere Konterchancen ungenutzt."
Nach zwei Siegen erlitt der FV Nord die erste Niederlage und musste die Tabellenspitze abgeben. Im Jägerpark unterlagen die "jungen Barone" dem 1. FC Magdeburg mit 2:6 (0:1). Beim Stand von 0:4 markierten Christopher Nerger und Philipp Heineccius die Dresdner Tore. In der Regionalliga Nordost rangiert die Nord-A2 - der jüngere Jahrgang der "Kooperation" - jetzt auf Platz fünf; die Schwarz-Gelben sind Siebenter. Quelle: DNN |
|
| Nach oben |
|
|
| dynamonachwuchs Anmeldedatum: 24.10.2006 Beiträge: 45 |
A-Junioren
Dynamo Dresden: Die A-Jugend von Dynamo Dresden (6.) kommt in der Regionalliga Nordost nur mühsam aus den Startblöcken. Die aus den besten Kickern des älteren A-Junioren-Jahrgangs der Vereine Dynamo und FV Nord zusammengesetzte Elf erreichte am vierten Spieltag bereits das dritte Unentschieden. Gegen die Gäste von Eintracht Schwerin erreichten die Schützlinge von Trainer Sven Köhler im Heinz-Steyer-Stadion ein 1:1 (0:0). Nur. „Das Resultat ist in der Tat zu wenig für uns, weil wir uns die besseren und auch mehr Tormöglichkeiten herausgespielt haben“, sagte Dynamo-Trainer Sven Köhler. Der Liga-Neuling aus Schwerin verdichtete in der ersten Hälfte klug die Räume, gestattete den Gelb-Schwarzen kaum Aktionen. Allerdings blieben die Gäste im Offensivbereich harmlos. Nach dem Seitenwechsel drehten die Hausherren im Jägerpark jedoch auf. Phillip Graetz brachte Dynamo mit 1:0 in Führung (53.). Der bullige Stürmer war zu Stelle, als der Schweriner Schlussmann einen Schuss von Maik Salewski abprallen ließ. Doch wie auch in den Partien zuvor versäumten es die Dresdner, den Vorsprung auszubauen – trotz vorhandener Möglichkeiten. Graetz und Erik Weskott ließen die besten Chancen aus. Das rächte sich in den Schlussminuten. – zum zweiten Mal in dieser Saison. Eintracht Schwerin glich in der 86. Minute aus – 1:1, der Endstand. Bereits gegen Zehlendorf hatte die Köhler-Elf in der Schlussminute den Ausgleich hinnehmen müssen. „Die Jungs bestrafen sich letztlich selbst. Positiv ist indes, dass wir uns wenigstens Chancen erarbeiten“, betonte Köhler. Der Rückstand auf Tabellenführer Carl-Zeiss Jena beträgt für den Tabellen-Sechsten nun schon vier Zähler. FV Nord: Der jüngere A-Junioren-Jahrgang der beiden Kooperationspartner (die SZ berichtete) musste bei der zweiten Mannschaft des FC Sachsen Leipzig eine 0:2-Niederlage einstecken. „Wir haben das Spiel verdient gegen den gleichen Jahrgang der Leutzscher verloren, da wir nicht in der Lage waren, unsere eigene Taktik umzusetzen“, analysierte Trainer Thomas Baron. Die Nordlichter (7.) haben nun nach vier Spieltagen – wie Dynamo – sechs Punkte auf dem Konto. B-Junioren Dynamo Dresden: Einen glücklichen 1:0-Sieg landeten die B-Junioren von Dynamo Dresden am vierten Spieltag der Regionalliga Nordost. Die von Gert Heidler trainierte Mannschaft bezwang auf dem Sportplatz an der Bodenbacher Straße den Nachwuchs von Energie Cottbus. „Die Lausitzer diktierten in der ersten Hälfte die Partie, erspielten sich auch die besseren Möglichkeiten. Da hat uns unser Torhüter Marcel Berndt vor einem Rückstand bewahrt“, sagte Heidler. Zudem trafen die Gäste einmal nur den Pfosten. Im zweiten Durchgang waren die Hausherren gleichwertig. Ausgerechnet der kleinste Mann auf dem Platz entschied die Partie per Kopf. Der eingewechselte Yves Dießner nickte das Leder zur Entscheidung in die Maschen (63.). Mit drei Siegen steht Dynamo Dresden nun auf Rang drei – die ersten sieben Teams qualifizieren sich am Saisonende für die neue dreigleisige Bundesliga. Quelle: SZ |
|
| Nach oben |
|
|
| dynamonachwuchs Anmeldedatum: 24.10.2006 Beiträge: 45 |
Großenhain. Gelb-Schwarz kommt in Großenhain einer Lebensphilosophie gleich. Das sind die Farben des Stadtwappens. In Gelb-Schwarz spielen die Herren des hiesigen Fußballvereins GFV ´90. Und für die gelb-schwarzen Dynamos aus Dresden schlägt in der Röderstadt mindestens jedes zweite Herz.
„Die Liebe zum 1. FC Dynamo wird schon den Jüngsten eingeimpft“, sagt Andreas Suche. Auch seinen Sohn Julian versucht er damit zu infizieren. In dessen Fußballmannschaft, den G-Junioren des Großenhainer FV, hat der gelbschwarze Virus bereits um sich gegriffen. Kein Wunder, dass eine Nachricht, die jüngst auf der Jahnkampfbahn eintrudelte, für helle Aufregung sorgt: Julian und seine Gefährten dürfen zu Dynamo! Sie sind ausgelost worden, am Sonnabend, 14 Uhr, ihre großen Idole auf den Rasen im Rudolf-Harbig-Stadion zu führen, wenn es gegen den 1. FC Magdeburg geht. „Dieses Ostderby lockt sicherlich viele Zuschauer an“, hofft Andreas Suche. Bestimmt wieder um die 15 000. Und die GFV-Knirpse mittendrin! „Das ist eine tolle Sache für die Kinder und natürlich auch für uns Väter“, sagt Trainer Michael Zech, dessen jüngster Sohn Karl Ludwig ebenfalls mit den Regionalliga-Kickern auflaufen wird. Die Großenhainer Eltern haben sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Ihre Schützlinge sollen gegen die Dynamo-Bambinis antreten. Die Dresdner haben dieser Idee sofort zugestimmt. Und so stehen sich im Vorspiel um 12.15 Uhr die G-Junioren beider Klubs gegenüber. Vielleicht sind da schon ein paar hundert Zuschauer im Stadion, die beide Teams anfeuern. Bewerbungen bitte nur per Mail an: hausbesuch@dynamo-dresden.de Quelle: SZ |
|
| Nach oben |
|
|
| dynamonachwuchs Anmeldedatum: 24.10.2006 Beiträge: 45 |
Dresden. Ein Trainer-Rauswurf nach nur fünf Saisonspielen - das kann in der Bundesliga mal passieren. Aber in der A-Jugend eines Drittligisten? Wohl kaum. Doch Dresden ist anders. Und besonders Dynamo, das gestern Sven Köhler beurlaubte. Die zweite bittere Pille innerhalb eines Jahres für den früheren Co-Trainer von Christoph Franke. Nach dem 1:1 beim FVNord war die Uhr für Köhler abgelaufen. Seine nunmehr ehemaligen A-Junioren stehen in der Regionalliga auf Platz sechs, nur vier Punkte hinter Tabellenführer Jena - zu wenig für den Verein. Offiziell.
"Am Sonntagabend hat mir Frank Lippmann gesagt, dass ich entlassen bin", berichtete Köhler gestern, "das hat mich sehr überrascht." Die Begründung ihm gegenüber: Man habe keinen Unterschied zwischen Nord und Dynamo gesehen. Beide Mannschaften waren erst imSommer im Rahmen der Nachwuchskooperation neu formiert worden - die Älteren und Talentierteren sollen bei Dynamo den Aufstieg in die Bundesliga schaffen, der "Rest" die Klasse halten. "Sicher war das ein schwaches Spiel von uns, trotzdem bin ich menschlich enttäuscht. Nach nur fünf Spielen so eine Entscheidung zu treffen - das ist neu", so Köhler. Seine Mannschaft habe sicher keinen optimalen Start gehabt, sehr unglücklich Punkte abgeben müssen. Die Nervosität bei drei Punkten Rückstand zu Platz zwei verstehe er aber nicht. Köhler glaubt: "Es zeigt mir, dass es so oder so schwer für mich geworden wäre." Lippmann, der Chef des Nachwuchsleistungszentrums, begründete die Beurlaubung in einer Presseerklärung: "Wir sahen das Ziel der Qualifikation für die Junioren-Bundesliga als gefährdet an und haben uns einmütig zu diesem Schritt entschlossen." Neuer Coach ist ab sofort Matthias Schulz, der Geschäftsführer der Soccer Arena und bisherige Trainer der C1-Jugend. Bereits gestern Nachmittag leitete Schulz das Training der A-Junioren, Köhler hatte sich zuvor von seinen Jungs und Co-Trainer Nico Däbritz, der weiter im Amt bleibt, verabschiedet. Schulz übernahm die Aufgabe trotz der Vorgabe Aufstieg gern, als er gefragt wurde: "Die A-Jugend ist Dynamos Aushängeschild im Nachwuchs. Und ich denke schon, dass Potenzial da ist, die Jungs haben auch gut mitgezogen." Angst, nach fünf Spielen wieder entlassen zu werden, habe er nicht: "Sonst hätte ich es nicht gemacht." Schon am Sonnabend (11 Uhr) kann er mit einem Heimsieg gegen den Tabellenzweiten Magdeburg zum FCM aufschließen. Dann ist die Welt für Dynamo wieder in Ordnung. Für Köhler nicht. Quelle: DNN |
|
| Nach oben |
|
|
| dynamonachwuchs Anmeldedatum: 24.10.2006 Beiträge: 45 |
A-Junioren
Dynamo Dresden: Matthias Schulz musste gestern den ersten Rückschlag in seiner Amtszeit als Betreuer der A-Junioren von Dynamo Dresden hinnehmen. Die Gelb-Schwarzen unterlagen am neunten Spieltag der Regionalliga Nordost daheim gegen den Halleschen FC mit 0:1 (0:0). Nach drei Siegen in Folge unter Schulz somit die erste Niederlage – und die kam zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Die Konkurrenz spielte fast ausschließlich für Dynamo. „Wir hatten die Riesenchance, uns drei Punkte vor den Tabellendritten zu setzten. Die ist nun dahin“, sagte Matthias Schulz grummelnd. Seine Elf agierte gegen die Hallenser in der ersten Hälfte auch nicht sonderlich geschickt. „Der HFC stand glänzend organisiert in der Abwehr“, musste der Dynamo-Coach eingestehen. Allerdings steigerten sich seine Schützlinge im zweiten Durchgang, erspielten sich eine Handvoll klarer Einschussmöglichkeiten, vergaben aber alle. Das rächte sich in der 65. Minute, als der Dynamo-Torhüter eine eher harmlose Flanke durch die Finger gleiten ließ. Ein Gästestürmer staubte zum Endstand ab. „Uns fehlt vor dem Tor einfach noch die nötige Kaltschnäuzigkeit, auch elementare Dinge gingen diesmal schief“, sagte Schulz. FV Dresden-Nord: Der jüngere A-Junioren-Jahrgang der beiden Kooperations-Partner FV Nord und Dynamo – in der Liga als FV Nord aktiv – spielt in der Regionalliga Nordost weiterhin den Favoritenschreck. Die von Thomas Baron trainierten Dresdner feierten im Jägerpark beim 1:0-Erfolg über Union Berlin bereits den fünften Saisonsieg und zog nach Punkten mit Dynamo gleich. Das goldene Tor erzielte Matthias Walter (37.) B-Junioren Dynamo Dresden: Die B-Junioren von Dynamo Dresden haben am neunten Spieltag der Regionalliga Nordost einen großen Sprung in der Tabelle verpasst – und zwar um lediglich vier Minuten. Wären die Schützlinge von Trainer Gert Heidler gegen Rot-Weiß Erfurt als Sieger vom Platz gegangen, hätten sie die drei Zähler vom siebenten auf den fünften Tabellenplatz vorangebracht. Die Sachsen führten am Sonnabend bis zur 86. Minute durch ein Tor von Marco Britschka (35.). „Erfurt hat uns vor allem in der ersten Hälfte mächtig zugesetzt, sich dabei auch Großchancen herausgespielt, die unser Torwart Marcel Berndt aber großartig entschärfte“, sagte Dynamo-Trainer Gert Heidler. Ausgerechnet der so gelobte Schlussmann hatte eine entscheidende Aktie am späten Ausgleichstreffer. Bei einem unnötigen Freistoß an der Strafraumgrenze der Dresdner postierte der Keeper seine Mauer falsch, gab zudem beim anschließenden Schuss eine unglückliche Figur ab. „Für mich war dennoch wichtig, dass ich eine deutliche spielerische Steigerung meiner Truppe gesehen habe, das Remis geht in Ordnung, wenngleich die Entstehung und der Zeitpunkt für uns äußerst unglücklich waren“, sagte Gert Heidler. Quelle: SZ |
|
| Nach oben |
|
|
| dynamonachwuchs Anmeldedatum: 24.10.2006 Beiträge: 45 |
Dresden. 0,02 Euro pro Quadratmeter. So "viel" zahlt Dynamo Dresden für die Nutzung der städtischen Sportanlagen im Ostragehege im Rahmen des Nachwuchsleistungszentrums - jährlich. Das sieht der Nutzungsvertrag vor, der gestern im Sportausschuss vorgestellt wurde. Auf Dynamo kommen damit jährlich überschaubare 810 Euro bis zum Jahr 2036 zu.
Unklar ist jedoch noch, ob die Stadt neben zwei Rasenplätzen in den kommenden Jahren auch einen Kunstrasenplatz zur Verfügung stellen kann. "Dafür ist bislang im Doppelhaushalt 2007/8 kein Geld eingestellt", sagte Sportstättenamtsleiter Raphael Beckmann. Die Stadt könne nur eine Absichtserklärung für den Bau eines solchen Platzes abgeben. Für Sportbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) kein Hinderungsgrund: Mit dem Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) und dem Sportpark Ostragehege würden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Dynamo in der ersten Bundesliga spielen könne - wenn es die Leistungen der Kicker zulassen würden, bliebe hinzuzufügen. Unklar bleibt weiterhin, wer die Arbeit macht und Kosten übernimmt, wenn die Flut kommt und sich anschickt, durch die Flutrinne zu rauschen. "Wir pflegen die Anlagen für den Verein und setzen auch den Hochwasserabwehrplan um. Dazu müssen wir mit Dynamo aber noch einen Service-Vertrag schließen, der noch nicht unterschrieben ist", so Beckmann. Die endgültige Laufzeit des Nutzungsvertrages fürs Gehege - möglicherweise bis zum Jahr 2036 - müsse auch noch mit dem Vertrag für die Nutzung des Grundstücks mitsamt Gebäude am Messering 4 abgestimmt werden, hieß es. Just dieses Erlwein-Gebäude ist die Heimat der Fußball-Nachwuchs-Elite. Hier ist inzwischen ein Internat für 28 Kicker zwischen 12 bis 17 Jahren entstanden (DNN berichteten). Eingeweiht wird das Dynamo-Elitezentrum früher als bislang gedacht. Ursprünglich war die offizielle Übergabe des Hauses für den 16. November geplant - an diesem Tag ist das Abschiedsspiel von Ulf Kirsten vor 25.000 Zuschauern im Harbig-Stadion genau drei Jahre her. Die Einnahmen damals (75.000 Euro) bildeten den Grundstock für die Kirsten-Stiftung, die sich der Nachwuchsförderung widmet. Doch gestern im Sportausschuss, der sich über fünf Stunden lang mit Themen zu Mehrkosten beim neuen Eissportzentrum und einer Studie zum Steyer-Stadion hinzog, wurde ein anderer Eröffnungstermin genannt: Montag, 13. November. Quelle: DNN |
|
| Nach oben |
|
|
| dynamonachwuchs Anmeldedatum: 24.10.2006 Beiträge: 45 |
Dresden. Die Möbel fehlen noch, die Bewohner auch, aber ansonsten ist das ehemals verrottete Erlweinhaus an der Pieschener Allee nicht wiederzuerkennen: Freundlich verputzt und innen hell erleuchtet wurde das künftige Dynamo-Nachwuchsleistungszentrum gestern unter großer Anteilnahme von Vertretern aus Politik und Sport eingeweiht.
Mittendrin: Ulf Kirsten. Das Dynamo-Idol hatte mit den Einnahmen aus seinem Abschiedsspiel am 16. November 2003 den finanziellen Grundstein für das Bauvorhaben gelegt - noch bevor die Deutsche Fußball-Liga die Schwarz-Gelben im Zuge der Lizenzierung für die 2. Bundesliga zur Umsetzung verpflichtete. "Ohne ihn würden wir heute nicht hier stehen", erinnerte Sportbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) in seinem ausführlichen Grußwort an Kirstens Initiative. Nach mehreren Rednern vor ihm machte es der Ex-Auswahlspieler lieber kurz und reichte die Lorbeeren weiter: "Mein Dank gilt all jenen, die gespendet haben." Und prompt bekam er von der Firma Heide-Saft gleich einen neuen Scheck über 2200 Euro überreicht. Frank Lippmann, der Leiter der neuen Einrichtung, sah das gern. Denn die Unterstützung der Stiftung wird auch künftig gebraucht. Er hegt keinen Zweifel, dass Kirsten sein Versprechen hält, weiter Geld zu sammeln: "Der Ulf hat sich immer daran erinnert, wo seine Wurzeln liegen." Das Haus in direkter Nachbarschaft zum neuen Sportschulkomplex kam bei den künftigen Nutzern bestens an. "Das ist eine klare Verbesserung gegenüber den Räumlichkeiten am Harbig-Stadion", glaubt Ronny Surmar, Kapitän der A-Jugend. Sven Ratke, Co-Trainer der Landesligaelf, meinte: "Das Wichtigste sind zwar die Plätze, aber hier geht es auch um den Effekt, Talente von außerhalb nach Dresden zu ziehen." Laut Nachwuchsleiter Michael Weiß, der im Frühjahr hier einzieht, war das zuletzt schwierig: "Mit den Bedingungen im Harbig-Stadion konnten wir kaum jemand hinterm Ofen vorlocken." Er sieht den Ehrgeiz der bisher zögerlichen Talente beflügelt: "Da ist ein neues Motiv da. Sie sagen sich: Hier will ich rein!" Bis die Besten dürfen, dauert es aber noch etwas: Die volle Inbetriebnahme steigt erst mit Beginn des neuen Schuljahres im kommenden Sommer. J. Leimert Quelle: www.dnn-online.de |
|
| Nach oben |
|
|
| dynamonachwuchs Anmeldedatum: 24.10.2006 Beiträge: 45 |
Dynamo Dresden ist in der deutschen Spitze angekommen. Vorerst nur bei den Bedingungen zur Förderung vereinseigener Talente. Der Fußball-Regionalligist weihte gestern sein Nachwuchs-Leistungszentrum im Dresdner Ostragehege ein. Damit erfüllte der Traditionsklub eine der Auflagen, die die Deutsche Fußball-Liga (DFL) für eine künftig mögliche Zweitliga-Lizenz abverlangt. Eine moderne Fußball-Arena ist die dringlichste der DFL-Auflagen.
Das Nachwuchs-Leistungszentrum umfasst drei Fußball-Felder – davon einen noch anzulegenden Kunstrasenplatz – und ein Hauptfunktions-Gebäude. Der ehemals zum Schlachthofgelände gehörende Bau dient nun als Internat für Fußball-Talente (im Alter von 12 bis 19 Jahren), zudem finden sich Funktionsräume für den Sportbetrieb (Umkleide, Sanitäranlagen) sowie die Jugend-Geschäftsstelle. Die engen Anbindungen zwischen Schule, Sportstätten und Internat gelten als ideale Voraussetzungen für eine optimale Förderung. Die Ergebnisse brauchen Zeit Ulf Kirsten gilt als Anschieber des insgesamt 780 000 Euro teuren Projektes – 500 000 Euro durch Dynamo und dessen Stiftung sowie 280 000 Euro städtische Mittel. Der 100-fache Auswahlstürmer zog einst von Riesa im Internat der Dresdner Kinder- und Jugend-Sportschule (KJS) ein, um sich bei Dynamo zum Klassespieler zu entwickeln. Der Vollblut-Fußballer hat seine Wurzeln nie aus dem Blickwinkel verloren. Mit seiner Ulf-Kirsten-Stiftung, in die er die Einnahmen seines Abschiedsspiels in Dresden (16. November 2003/etwa 75 000 Euro) fließen ließ, nahm der „Schwatte“ die Zügel für seinen Ex-Verein in die Hand. „Wir haben es bei Dynamo viele Jahre versäumt, die Nachwuchsarbeit mit zu begleiten, sie zu fördern“, sagte Frank Lippmann, Leiter des Nachwuchs-Leistungszentrums. „Wir werden trotz dieser neuen hervorragenden Bedingungen vier, fünf Jahre brauchen, um Ergebnisse vorweisen zu können. Dennoch bin ich froh, dass wir dieses Zwischenziel erreicht haben“, sagte Dynamos Hauptgeschäftsführer Volkmar Köster. Möglicherweise entstehen durch das Projekt neue Arbeitsstellen bei Dynamo. „Wenn es nach uns geht, brauchen wir hauptamtlich beschäftigte Trainer bis hinab zum D-Jugend-Bereich, und auch das Internat will mit Leben erfüllt werden“, betonte Lippmann. Ein Signal an die Geschäftsführung. Im Frühjahr will der Regionalligist sein Nachwuchszentrum erstmals nutzen, der komplette Umzug der Jugend-Abteilungen soll im Mai über die Bühne gehen. Bis dahin werden die Rasenplätze geschont und die noch möbellosen Räume eingerichtet. Von Alexander Hiller Quelle: SZ-online |
|
| Nach oben |
|
|
| dynamonachwuchs Anmeldedatum: 24.10.2006 Beiträge: 45 |
Kirsten sucht Spender weiter für neue Talenteschmiede
Seine Bereitschaft, 2003 sein Abschiedsspiel in Dresden durchzuführen und die Einnahmen dem Dynamo-Nachwuchs zu spenden, war die Initialzündung für das Projekt. Drei Jahre später aber hat sich die Sache für Stiftungsgründer Ulf Kirsten längst nicht erledigt. Haben Sie eine Idee, was mit der Stiftung weiter passieren soll? Es muss weitergehen. Es ist nicht damit getan, dass wir hier das Internat hingestellt haben. Denn das muss weiter bezahlt werden. In erster Linie ist dafür Dynamo verantwortlich, ich will mit der Stiftung aber finanziell helfen. Wir planen nächstes Jahr einGolfturnier in Dresden, um da wieder Gelder reinzuholen. Und die Jungs von Zukunft Dynamo, mit denen wir eng zusammenarbeiten, sind immer für eine Überraschung gut. Jens Jeremies hat 10.000 Euro gespendet. Wie haben andere Ex-Dynamos reagiert? Ich habe noch den einen oder anderen angesprochen. Es ist leider keine Resonanz gekommen. Ich werde es nochmal versuchen, aber ich renne auch keinem hinterher. Fällt das Werben nun leichter, weil das Projekt Gestalt angenommen hat? Ja, vielleicht. Möglicherweise haben viele nicht daran geglaubt, dass etwas aus der Idee wird. Ich kann mir vorstellen, dass viele sich gesagt haben: Da wird wieder viel erzählt, aber es passiert in Dresden sowieso nichts. Nun haben wir einen Punkt erreicht, wo wir eine klasse Einrichtung haben und vielleicht merkt jemand, hier lohnt es sich, was zu machen. Die Opferbereitschaft der Fans - ich denke da an die Tafelaktion - ist Wahnsinn. Ich hoffe nun, dass wir noch Firmen oder Einzelpersonen gewinnen können, die es sich leisten können, etwas mehr zu geben. Wie waren die Bedingungen früher im alten Sportinternat Parkstraße? Wir haben in der 15. Etage gewohnt, ziemlich weit oben. Die Schule war auch gleich daneben, die Anbindung ähnlich. Hier hat man aber eine viel bessere Atmosphäre, die Räumlichkeiten sind schöner. Damals war alles ziemlich beengt, alles in einenBlock gepfercht. Hier draußen ist es auch relativ ruhig. Kann man die Bedingungen mit denen in Leverkusen vergleichen? Die Trainingsbedingungen in Leverkusen sind überragend. Wir haben vier Rasenplätze, wir haben alles, was dazu gehört. Aber wir haben nicht das Internat. Die Jungs schlafen bei Gasteltern und werden zur Schule gefahren. Das ist nicht so optimal wie hier, wo wir gleich daneben eine Schule rein für den Sport haben. So etwas gibt es in Nordrhein-Westfalen nicht - hier ist das phantastisch gelöst. Quelle: dnn-online.de |
|
| Nach oben |
|
|
Neue Antwort erstellen forum.dynamo-nachwuchs.de Foren-Übersicht -> Nachwuchspresse
| Seite 1 von 1 |
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen. |